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Portal Glossar

Hier soll das Portal Glossar entstehen. Geplant sind vorwiegend ein Glossar für die Verwendung des NarrenWiki und das Glossar für närrische Begriffe, die nicht genügend Material für einen eigenständigen Artikel bieten.

NarrenWiki Glossar

Alphabetisch geordnet werden hier zulünftig Begriffe aus dem NarrenWiki zu finden sein, die nicht genügend Material für einen eigenständigen Artikel bieten oder die einen bestimmten Ausdruck, ein bestimmtes Empfinden oder Ähnliches beschreiben.
Die Beschreibungen in diesem Glossar sollten lediglich aus einem oder zwei kurzen Sätzen bestehen.



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A


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B

Babel (oder Benutzerbaustein)
Babels sind auf Benutzerseiten häufig zu findende Kästen. Sie bestehen aus einem Bild und einem Text, welche die Eigenschaften des Benutzers beschreiben. Siehe auch: Narrenwiki:Babel.
Bearbeitungskonflikt, BK
Wenn du versuchst, eine Seite zu speichern, die gerade jemand anderes geändert hat, meldet die Software einen Bearbeitungskonflikt und zeigt die Unterschiede an. Deine Änderungen solltest du dann aus dem unteren in das obere Textfenster übertragen und speichern. (Nicht zu verwechseln mit Edit-War)
Begriffsklärung, BKL, und Begriffsklärungsseite, BKS
Begriffsklärungen (BKL) geschehen auf speziellen Seiten (BKS) zur Unterscheidung von Gegenständen mit gleichem Namen, aber unterschiedlicher Bedeutung, siehe Begriffsklärung
Beobachtungsliste,
Einrichtung im NarrenWiki, die es gestattet, Änderungen eigener Beiträge seitens Dritter zu verfolgen. Dazu beim Speichern eines Beitrags das Kontrollkästchen Beobachten mit Häkchen aktivieren. Siehe auch: Hilfe:Beobachtungsliste,


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L

Lemma, Mz. Lemmata
Bedeutet im NarrenWiki-Sprachgebrauch in etwa Titel des Artikels, Stichwort oder Artikelgegenstand, zu unterscheiden vom (veränderlichen) Inhalt des einzelnen Artikels (Artikeltext)
Link,
Verweistechnik im HTML-Verfahren (Hypertexte), die ein Anklicken des "gelinkten" Wortes ermöglicht, um weitere Informationen zu erhalten. Bei dieser Technik ist im NarrenWiki zu unterscheiden zwischen a) internen Links und b) externen Links.


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M

MediaWiki
Die Software, mit der die Wikipedia funktioniert, siehe Hilfe:MediaWiki.


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N

Namensraum, NS (Namespace)
Die Aufteilung nach Namensräumen trennt Metaseiten wie diese durch ein Präfix (zum Beispiel „Narrenwiki:“, „Benutzer:“, „Diskussion:“) von den Enzyklopädieartikeln. Die Artikel befinden sich im sogenannten Hauptnamensraum und haben kein Präfix.


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R

Redirect, redir (engl.)
Weiterleitung zu einem anderen Artikel.


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S

Sackgassenartikel
Ein Artikel, der keine weiteren Links enthält, siehe Sackgassenartikel
Spezialseiten
Seiten, deren Inhalte von der NarrenWiki-Software automatisch erstellt werden, siehe Spezialseiten.


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T

Textbaustein
... Lückenhaft, ... siehe Textbausteine


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U


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V

Vandalismus
Böswillige Änderungen an einem Artikel, siehe Narrenwiki:Vandalismus. Vandalierende Benutzer kannst du auf der Vandalismusmeldung aufführen.
Vorlage
Eine Vorlage ist eine Seite, die sich als Textbaustein verwenden lässt, d. h. als vorgefertigten Text, der in einen anderen Text eingefügt wird. Siehe auch Vorlagen.


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Y


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Z

siehe auch


Narrenglossar

Alphabetisch geordnet werden hier zulünftig Begriffe aus dem närrischen Alltag zu finden sein, die nicht genügend Material für einen eigenständigen Artikel bieten oder die einen bestimmten Ausdruck, ein bestimmtes Empfinden oder Ähnliches beschreiben. Aus einigen hier genannten Begriffen können später durchaus eigenständige Artikel werden.
Die Beschreibungen in diesem Glossar sollten lediglich aus einem oder zwei kurzen Sätzen bestehen.


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A

Auskotzete,
Die Reflektion oder Aussprache am Ende der Fasnet.
Auswerfen
Alter Brauch der Narren bei Veranstaltungen kleine Geschenke auszuwerfen. Dazu gehören unter anderem Wecken, Würste, Obst, aber vor allem Süßigkeiten wie "Gutsile" (alem. Bonbon).
Auswurfkorb
Die Narren werfen ihre Gaben wie Süßigkeiten meist aus Körben oder aus Beuteln


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B

Brezelsegen
Auswerfen von Brezeln während des Narrensprunges
Bützje
Küsschen zur Karnevalszeit.
Bändeltanz
Spezielle Tanzformation der Herdermer Lalli aus Freiburg.
Bögg
Altes hochalemannisches Wort für eine vermummte Gestalt.


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C

Carnisprivium
Dieser Ausdruck wurde von den Narren früherer Zeit aus dem kirchlichen Sprachgebrauch in "Carne Vale" verändert. Die lateinischen Worte "Carne Vale" lassen sich mit "Fleisch, lebe wohl" übersetzten. Da die Fastenzeit, die auf den Karneval oder die Fasnacht folgt, eine fleischlose Zeit ist, wählten die Narren der damaligen Zeit die Bezeichnung als Verballhornung des damals gängigen kirchlichen Ausdrucks "Carnisprivium. Dies heißt nichts anderes als Fleischentzug und umfasste die Zeit des Fastens zwischen Aschermittwoch und Ostern.
Cuius regio, eius religiolat
Dieser Lateinische Ausdruck besagt übersetzt, "wessen Herrschaft, dessen Religion". Dies Regel war nach der Reformation ein praktizierter Grundsatz, nach dem die Konfession des Landesherr die seiner Untertanen bestimmte. Im Jahr 1555 wurde im Augsburger Religionsfrieden diese Regel festgelegt und bestimmte die Konfessionsgrenzen bis in das 19. Jahrhundert. Dadurch wurden auch die entsprechenden Bräuche wie die Fasnet maßgeblich in ihrer Ausübung beeinflusst.


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D

Du
Wer an der Fastnacht eine Maske trägt, ist mit allen anderen Maskenträgern per "Du". Ebenfalls reden sich alle Narren untereinander immer mit "Du" an. Vor der Obrigkeit oder dem sozialen Stand macht das "Du" in den närrischen Tagen nicht halt. Viele Dinge des politischen und gesellschaftlichen Alltags, die das Jahr über nicht kommuniziert werden oder nur schleppend voran gehen, funktionieren über die närrischen Tage und darüber hinaus oftmals reibungsfrei.


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E


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F

Fasteleer oder Fastelovend
Karneval auf Kölsch. Das Wort kommt von "Vastavend" (Fastabend). Damit war ursprünglich die Nacht vor dem Beginn der Fastenzeit gemeint, die am Aschermittwoch beginnt. Die Jecken haben diese Nacht etwas ausgedehnt...
Fischessen
Am Aschermittwoch trifft man sich abends zum Fischessen. Die Gesellschaften veranstalten das im größeren Rahmen, viele Kneipen bieten an diesem Tag auch Fischessen für nichtorganisierte Jecken an.
Funkenbiwak
Traditionelles Zeltlager der Roten Funken auf dem Neumarkt am Karnevalssamstag seit 1973. Mit Bühnenprogramm, den Musikzügen der Traditionsgesellschaften und dem Dreigestirn. Ab 11 Uhr trifft man sich im Kostüm oder in Zivil zu Kölsch und Erbsensuppe.


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K

Klüngel
Rheinische Form effektiver Zusammenarbeit - nicht nur in der "Fünften Jahreszeit".
Korpsapell
Halten alle Korpsgesellschaften Anfang Januar ab: Ein deftiges Essen, bei dem man sich zum ersten Mal in voller Montur vorstellt. Hier wird befördert, neue Mitglieder werden vereidigt. Ehrengäste dürfen eingeladen werden, Fremde haben keinen Zutritt.


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L

Lavumm
Rheinische Bezeichnung für ein Tambourcorps - unverzichtbar selbst im kleinsten Karnevals-Zug. Aber auch ein dicker Hintern wird so gerne umschrieben.
Literat
Jackett oder Smokingjacke in den Farben der Gesellschaft, eine Alternative zu normaler Straßenkleidung oder der Uniform bei Korpsgesellschaften. Wie bei den Mützen kann man hieran den Träger anhand der Farbkombination seiner Gesellschaft zuordnen.
Litschrede
Wenn die Kölner Narren mit der Darbietung eines ihrer Karnevalisten nicht zufrieden waren, ließen sie ihn "litschen" (litschen=ausrutschen, schlittern). Das wiederum brachte einige Redner dazu, es bewußt auf Spott- und Schmährufe und Unmutsbezeigungen des Publikums anzulegen. "Als ich gebore wood, wor et am rähne und et wor naaß!" Über Taufe, Einschulung, Kommunion, Firmung bis hin zur Hochzeit verläuft die Geschichte des Redners, die nur darin besteht, das es immer "am rääne wor" und das "et naaß wor". Wenn das Pfeifkonzert des Publikums den Höhepunkt erreichte, wurde der Redner von der Bühne gezerrt.


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M

Mädchensitzung
Die "Mädchersitzung" hat, wie sollte es auch anders sein, einen "Vater": Herbert Limbach, Präsident der "Greesberger", hatte direkt nach dem Krieg die Idee zum "kölschen Hausfrauen-Nachmittag" in der Karnevalszeit. Aus den "Hausfrauen" wurden sprachlich die "kölschen Mädcher". Geblieben ist der "Spaß an der Freud" und das von Männern nur scheinbar unbeobachtete Vergnügen. Im Elferrat sind sie geduldet...(oder sogar erwünscht??)


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N

Nachsitzung
Sitzungen enden nicht mit dem Programm. Danach gibts meist noch ein oder mehrere Kölsch an der Theke im Foyer, eine Band spielt zum Tanz.
Narrenpritsche
Die Narrenpritsche ist ein närrisches Schlagbeiwerk. Mehrer Lagen dünner Brettchen werden durch einen Griff festgehalten, die man dann klappernd aufeinander schlagen kann. Die Narrenpritsche ist ein altes Symbol des Rüge- und Strafbrauches.


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P

Prinzenspange
Kleiner Orden zum Anstecken und etwas ganz Besonderes: Die Prinzenspange wird nicht nur vom Dreigestirn kreiert und bezahlt, die Tollitäten vergeben sie persönlich an ausgewählte Personen. Entsprechend begehrt ist sie.


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Rakete
Lautstarke Beifallskundgebung des Publikums unter Zuhilfenahme von auf den Boden trommelnden Füßen. Kommt meist bei Saalveranstaltungen im rheinischen Karneval vor.


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S

Schunkeln
Sitzend und stehend ausgeführter Tanz, der im bundesweiten Karneval zu finden ist. Jeweils links und rechts haken die Tänzerinnen und Tänzer eine Person mit den Armen ein und wiegen sich im Takt seitwärts.
Stippeföttchen-Tanz
Tanz, bei dem die karnevalistische Truppe dem Publikum sein Föttche (Po) herausstreckt.
Strüßjer
Kleine Blumensträuße, die neben den Kamelle von den Wagen im Zoch fliegen


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Z

Zuggroschen
Auf jede Sitzungseintrittskarte wird ein Zuschlag von einer Mark (früher war es ein Groschen) erhoben, der dem Rosenmontagszug zugute kommt.


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